Entstehung der Erfindung

Für Herrn Frank Haltermann gilt: „Back to the roots”. In seinem letzten beruflichen Abschnitt war er nämlich Geschäftsführer und Inhaber eines kleinen Herstellers von Intralogistiklösungen. Eigentlich ist Frank Haltermann jedoch gelernter Karosserie- und Fahrzeugbauer sowie Diplom-Fahrzeugbauingenieur.

Und genau auf dieses technische Gebiet hat er sich nun wieder besonnen, um ein Expeditionsmobil zu entwickeln, welches viele Vorteile aufweist. Hierzu gehören die geringen Maße während der Fahrt, die sogar die Verladung per Container ermöglichen. Gleichzeitig kann im Stand des Fahrzeugs der Innenraum durch das ausfahrbare Dach und durch die seitlichen Slideouts sowie das hintere Slideout enorm vergrößert werden. Das Pickup-Fahrgestell bietet dabei eine volle Geländegängigkeit.

Insbesondere das geteilte Aufstelldach und die damit wesentlich steifere Dachausführung stellt einen wesentlichen für Kunden nutzbaren Unterschied zu anderen am Markt befindlichen Lösungen dar. Hierdurch wird nämlich die Verwendung des Aufstelldaches bei starkem Wind und Unwetter ermöglicht.

Um dies zu ermöglichen, war viel Einfallsreichtum erforderlich, der zu einer Fülle von Details der Konstruktion führte.

Als ein wesentlicher Punkt der Konstruktion, um den großen Innenraum im Stillstand des Fahrzeugs und gleichzeitig eine kompakte und insbesondere flache Außenfläche bei der Fahrt zu realisieren, wurden die ein- und ausfahrbaren Elemente angesehen. Hierauf wurde der Anspruch 1 der deutschen Patentanmeldung DE 10 2024 114 899 A1 gerichtet, welche am 28.05.2024 eingereicht und am 04.12.2025 veröffentlicht wurde. Die zahlreichen Details wurde in die Unteransprüche aufgenommen.

AmtlichesPrüfungs­­verfahren

In Reaktion auf den ersten Prüfungsbescheid des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) erfolgte die Konkretisierung des Schutzumfangs auf das „Aufstelldach (21)“ mit dessen „erstem Dachelement (21a), welches mittels wenigstens eines Schwenkelement (21c) entlang der Querachse (Y) mit der Außenwand (20) schwenkbar verbunden ist,“ und dessen „zweitem Dachelement (21d), welches mittels wenigstens eines Schwenkelement (2fc) entlang der Querachse (Y) mit dem ersten Dachelement (21a) schwenkbar verbunden ist,“ wodurch eine besonders hohe Stabilität des „Aufstelldachs (21)“ im ausgefahrenen Zustand erreicht werden kann.

Dies führte zur Erteilung des deutschen Patents DE 10 2024 114 899 B4, welches am 19.02.2026 veröffentlicht wurde:

Das Verfahren der entsprechenden europäischen Patentnachanmeldung EP 4 656 457 A1 läuft derzeit noch (Stand: Juni 2026).

AktuellerStatus und Kontakt

Der „Auriga Explorer Voyager“ befindet sich seit 2025 als Prototyp fleißig auf Reisen zwischen verschiedenen Messen und anderen Ausstellungen.

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